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Wo´s Kränzsche hängt wird ausgeschenkt

Straußwirtschaften üben stets eine ganz besondere Faszination auf Weinfreunde aus. Hier rückt man in gemütlicher Runde zusammen. Es wird geplaudert, gefachsimpelt, bei guter Stimmung gesungen und geschunkelt. Dazu gibt es einen guten Schoppen und eine deftige Winzervesper. Straußwirtschaften, in anderen Regionen auch Besen- oder Heckenwirtschaften genannt, haben eine lange Tradition. Es war kein geringerer als Karl der Große, der vor 1200 Jahren mit der Erlaubnis dieser Art des Weinausschankes den Winzern zu mehr Einkommen verholfen hatte. Auch heute noch ist das Betreiben einer Straußwirtschaft ein wichtiges Standbein vieler Familienbetriebe im Weinbau.

Und es kommen ständig neue hinzu.
Eine Straußwirtschaft kann für die Dauer von vier zusammenhängenden Monaten oder zwei zusammenhängenden Zeitabschnitten von insgesamt vier Monaten im Jahr betrieben werden. Es dürfen nur selbst erzeugte Weine und Sekte ausgeschenkt sowie einfach zubereitete Speisen serviert werden. Winzer, die eine Straußwirtschaft betreiben wollen, müssen mindestens zwei Wochen vor Eröffnung, dem Ordnungsamt auf der Verbandsgemeinde melden. Eine besondere Erlaubnis ist nicht erforderlich. Eine Straußwirtschaft hat am Ort des Weingutes zu liegen und darf nicht angemietet sein. In vielen deutschen Weinbaugebieten nutzen Winzer diese Art der Weinvermarktung. Auch an Mosel-Saar-Ruwer bieten zahlreiche Straußwirtschafen ihren Gästen Lebensgefühl, Wohlbehagen und Gastlichkeit in romantischen Winzerhöfen.

Als Erkennungszeichen und Signal für die Öffnungszeiten hängen die Straußwirte der Arbeitsgemeinschaften an Mosel, Saar und Ruwer einfach einen Kranz ans Tor. Jeder Betrieb bietet ein individuelles Ambiente.

Bei dem einen ist es der selbstgebaute Kamin, bei anderen eine gemütliche rustikale Hütte und beim Dritten das urig-alte Fachwerkhaus, ein romantischer Gewölbekeller oder ein rebenbewachsener Innenhof. Die "einfach zubereiteten Speisen" sind lecker, passen hervorragend zu den Weinen und sind regional und saisonal ausgerichtet. So gibt es selbstgebackenes Rebfeuerbrot, geräucherte Forellen, einen "Wingertspohl", Winzersteaks und sonstige traditionelle und neuzeitliche Spezialitäten.

Die Gäste und Weinfreunde werden immer anspruchsvoller. Sie erwarten in der Straußwirtschaft eine einfache, gemütliche Atmosphäre aber auch das besondere Erlebnis und ein paar genussreiche Stunden in den Winzerfamilien.